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"Münsterländische Tageszeitung"  vom 15.09.2007

Tour war gespickt mit vielen Informationen
Erdgasaufbereitungsanlage und Biohof wurden von den Heimatfreunden besichtigt

Garrel (hög) - Die Gemeinde Großenkneten war das Ziel einer Ausflugsfahrt des Heimatvereins Garrel. Trotz wechselhaften Wetters freuten sich rund 40 Fahrtteilnehmer über einen informativen und unterhaltsamen Nachmittag. In Sage gesellte sich Gästeführerin Frau Schulz zu den Garrelern und berichtete über die Erdgasaufbereitungsanlage Exxon Mobil Production, die zu den modernsten und umweltfreundlichsten Abgasreinigungsanlagen der Welt gehört.
Dort anfallender Flüssigschwefel wird in vielen anderen industriellen Produktions-bereichen wie in der Chemie, Medizin, Kosmetik oder Düngemittelherstellung als Grundstoff eingesetzt. Weithin sichtbar ist dieser Betrieb durch zwei über 150 Meter hohe Türme. Auf der weiteren Fahrt in den Ortsteil Hosüne erfuhren die Heimatfreunde, dass die Gemeinde, gelegen zwischen Hunte und Lethe, rund 13 700 Einwohner hat, die sich auf die Orte Großenkneten, Ahlhorn, Huntlosen und weitere 20 Ortsteile und Bauernschaften verteilen. Besucher und Gäste finden hier im Naturpark Wildeshauser Geest Ruhe und Erholung, Freizeitangebote sowie in und um Großenkneten viele Sehenswürdigkeiten.
In Hosüne berichtete die Gästeführerin über die Entstehung der Kornkraft- und Kornland- Betriebe, die mittlerweile in großem Umfang Bioprodukte an Groß- und Einzelhändler vertreiben. Außerdem befindet sich dort die Ökologische Akademie.


Auch die Kirche in Huntlosen war Ziel der Garreler Heimatfreunde               Foto:hög

In Huntlosen stärkten sich die Reiseteilnehmer mit Kaffee und Kuchen und besichtigten anschließend die St. Briccius Kirche. Sie wurde um 1250 als Wehrkirche erbaut und hat eine lange, bewegte Geschichte hinter sich. Die letzte Renovierung erfolgte 1990/91. Als außergewöhnliches Merkmal hat diese Kirche einen achteckigen Turm. Auf dem Kirchengrundstück befindet sich der Friedhof des Ortes, der von einem ausladenden Kastanienbaum beschattet wird.
Anschließend fuhren die Heimatfreunde nach Großenkneten und erhielten dort im Ortskern Erläuterungen über Rathaus, Kirche, „Karkenhus“, Schule, Kindergarten und Kinderkrippe. Alle Einrichtungen sind über kurze Wege zu erreichen und sehr gut in die Natur eingebunden.
Der letzte Besichtigungsort war der Biohof Bakenhus. Er wird vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) betrieben. Hauptsächlich geht man dort der Rinder- und Schweinezucht nach. Neben einer Reithalle und einem Hofladen gibt es außerdem einen Lehrpfad, der über den ökologischen Landbau, die Wasserwirtschaft und die Landwirtschaft im Trinkwasserschutzgebiet aufklärt.

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