Eigenberichte ....

Emsflower und Enkings Mühle begeisterten
– „Pumpernicklel“ schmeckte den Ausflüglern

Tagesfahrt am 21. Juni 2008 nach Emsbüren

Eine fast 40 Personen starke Reisegruppe des Heimatvereins Garrel sah sich in der Gemeinde Emsbüren im Landkreis Emsland um. Ziele waren die größte private Gärtnerei Europas „Emsflower“ und Enkings Mühle.
Die „Emsflower“ umfasst ein fast 600000 Quadratmeter umfassendes Areal. Während eines Rundgangs durch die beeindruckenden Gewächshäuser mit den unterschiedlichen Schaugärten erfuhren die Heimatfreunde von einer Gästeführerin einiges über die Ausmaße des Betriebes: Vor rund fünf Jahren wurde eine Fläche von rund 30 Hektar von einem Holländer von der Gemeinde Emsbüren erworben. Der Käufer errichtete darauf 250 Meter lange Gewächshäuser zum Anbau und zur Aufzucht von Schnitt- und Sommerblumen sowie Gemüse.

Bis zu 500 Millionen Pflanzen wachsen hier jährlich heran. Im Frühjahr 2006 wurde der Betrieb eingeweiht. Die optimale Versorgung der Pflanzen mit Wasser und Dünger erfolgt über ein auf den Betrieb abgestimmtes Computerprogramm, ebenso das auf jede Pflanzenart abgestimmte Abdunkeln oder „Besonnen“ von Flächen. Zur Wasserversorgung wird ausschließlich aufgefangenes Regenwasser eingesetzt, das auf 25 Grad erwärmt wird. Der Transport der erzeugten Pflanzen zu den großen deutschen Handelsketten erfolgt ausschließlich mit betriebseigenen Lastkraftwagen, die vorher in den großen Versandhallen per Fließband beladen werden. In den nächsten Jahren soll die Gewächshausfläche auf insgesamt auf 60 Hektar Gesamtfläche erweitert werden.

Nachmittags erfuhren die Gäste aus Garrel während einer Gemeindebesichtigung einiges über den 10000 Einwohner zählenden Ort, die schulische Versorgung, sozialen Einrichtungen und Bereitstellung von Arbeitsplätzen in ortsansässigen Firmen und Handwerksbetrieben. In den umliegenden Bauernschaften spielt die bäuerliche Landwirtschaft noch eine große Rolle. Viele Informationen gab es zur Pfarrkirche St. Andreas, zu dem parkähnlichen Pfarrgarten mit altem Baumbestand und dem bronzenen Relief vom ehemaligen Pastor und seiner Kuh, um die sich mehrere Geschichten ranken und ein bekanntes, plattdeutsches Lied entstand.

Zum Abschluss des Tages statteten die Reiseteilnehmer Enkings Mühle einen Besuch ab. Der Mühlenbesitzer berichtete in anschaulicher Weise von der Entstehung und jetzigen Bedeutung der über 200 Jahre alten Holländerwindmühle. Aus dem dort nach altem Brauch gemahlenen Roggen wird das beliebte Schwarzbrot „Pumpernickel“ gebacken, das gleichzeitig verkostet werden konnte. Anschließend wurde zum Kaffee im Mühlencafe die sehr leckere Pumpernickeltorte serviert.

- Bericht und Bilder von Vorstandsmitglied und Organisatorin der Fahrt Luzia Moeller

Hier weitere Bilder zum Bericht .......


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